Quinoa

Das Pseudogetreide Quinoa zeichnet sich durch seine große genetische Vielfalt und seine Anpassung an biotische und abiotische Stressfaktoren aus. Außerdem haben Quinoa-Samen hervorragende Eigenschaften für den menschlichen Verzehr, sind glutenfrei und haben einen Proteingehalt von etwa 16 %. Dies macht Quinoa zu einer nichtlegumen Eiweißpflanze, die durch hre Trockenresilienz an zukünftige klimatische Herausforderungen adaptiert ist. Quinoa wird bereits vereinzelt in Betrieben angebaut. Dies geschieht meist in Verbindung mit einer betriebseigenen Direktvermarktung oder der Belieferung regionaler Selbstvermarktungsstrukturen (RegiopAKT).

Außerdem wurden Vereine und Verbände zur Förderung rund um den Quinoa-Anbau gegründet und auf dem Markt existieren unterschiedliche Sorten, deren regionale Anbaueignung jedoch noch kaum validiert ist. Gleiches gilt für den Anbau im Bereich der Regulation der Segetalflora, den wirtschaftlichen Umbruchgrenzen und der Düngung. Zusätzlich ist der Bedarf in der Vermarktung aktuell sehr begrenzt und die Nachfrage bei den Verbrauchern ist durch die wenig bekannten Eigenschaften der Nutzung, des Nährwertes und der gesundheitlichen Vorteile noch gering (weitere Studie).

Quinoa in verschiedenen Entwicklungsstadien