Buchweizen
Buchweizen ist ein Pseudogetreide aus der Familie der Knöterichgewächse und wird hauptsächlich in osteuropäischen und asiatischen Ländern angebaut. Buchweizen hat eine hohe Säuretoleranz und eignet sich gut für den Anbau auf kargen Böden. Des Weiteren dient Buchweizen als Nahrungsquelle vieler nützlicher Insekten. Buchweizen ist glutenfrei und der Proteingehalt ist mit 8,5 % bis 18,9 % deutlich höher als der der wichtigen Getreidearten wie Reis, Weizen, Sorghum, Hirse und Mais und ist der zweithöchste nach Hafermehl. Neben der Verwendung als Nahrungsmittel kann Buchweizen auch als Viehfutter und Gründüngung verwendet werden. Bereits im 17. Jahrhundert wurde Buchweizen in Deutschland angebaut und könnte jetzt durch den Klimawandel und seine Eignung für extensiven Anbau wieder attraktiv für die heimische Landwirtschaft werden.